Musikalische Rundgänge durch Dornum

28. April 2016

Kirche, Synagoge und Schloss – in Dornum liegt das bekanntlich alles nah beisammen. Und alle drei Sehenswürdigkeiten werden als Spielstätten der Wandelkonzerte genutzt. „Dornum ist ein toller Ort, wie geschaffen für dieses besondere Konzertformat“, schwärmt der künstlerische Leiter Hauke Piper. Zwölf Künstler aus der Region Ostfriesland-Oldenburg sind in den zwei Konzerten im Mai und Juni zu hören, ein drittes Konzert mit dem Matthias Bergmann Quintett findet am 23. Juli statt.

Das erste Konzert in diesem Jahr geht am 7. Mai um 19:30 Uhr im Wasserschloss Dornum an den Start. Ein Auftakt, der sich sehen lässt: Die Eröffnung des Konzertes bestreitet der Auricher Cellist Christoph Otto Beyer – in der Region sicher nicht ganz unbekannt – mit der zweiten Solosuite für Violoncello von Max Reger.

Welturaufführung im Schloss
Was dann folgt, ist nichts weniger als eine Welturaufführung: Das Dornumer 120-Spieluhren-Projekt „loop!“ wird das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Zu den im Rittersaal montierten präparierten Spieluhren hat der Oldenburger Schlagwerker Axel Fries gemeinsam mit Dornumer Schülern eine Komposition erarbeitet. Das Projekt wurde mit dem Förderpreis Musikvermittlung Niedersachsen ausgezeichnet.

In der Synagoge wird Sven Neumann sein Vibraphon zum Klingen bringen. Ein Instrument, das man selten zu hören bekommt: Die Klangstäbe sind aus Metall, können aber abgedämpft werden. Gespielt wird mit ein oder mehreren Schlägeln in jeder Hand – eine Technik, die Sven Neumann sicher auch zum Einsatz bringen wird.

Semyon Mitschke, Trompetenlehrer an der Norder Musikschule, spielt anschließend in der Kirche St. Bartholomäus. „Ein großer Raum, der Klang der Trompete wird sich prächtig entfalten können“, so Hauke Piper. Die Route endet wieder im Schloss, wo der Klarinettist Sebastian Wendt sein „Roboterorchester“ in Gang setzen wird. Sicher ein besonderer Schlussstein für dieses Wandelkonzert, der den Bogen zurück schlägt zum Spieluhrenprojekt.

Weitere Informationen sowie Kartenvorverkauf im Internet unter wandelkonzerte.de. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich. Informationen zum Spieluhrenprojekt unter spieluhrenprojekt.de.

In Dornum sind die Ritter los 25. Juni bis 3. Juli

5. April 2016

Die Nordseeküste Ostfrieslands ist immer eine Reise wert - aber zu Beginn des kalendarischen Sommers lockt ein besonderes Highlight. Die Mittelalterstadt Dornum lässt vom 25. Juni bis zum 3. Juli 2016 die Vergangenheit lebendig werden. Zehn Tage lang wird gekämpft und gefeilscht, gelagert und gefeiert.

Urlaub in einer anderen Welt

Beim morgendlichen Gang zum Bäcker trifft man auf barfuß laufende, in Sackleinen gekleidete Gestalten, Kinder sitzen nicht im modernen Buggy, sondern in klapprigen Holzkarren, vom Schlossplatz her dröhnt das ungewohnte Hämmern einer Schmiede. Ganz Dornum begibt sich auf eine Zeitreise, wenn die Ritterspiele beginnen. Rund um das Schloss, in dem früher die friesischen Häuptlinge residierten, herrscht buntes Markttreiben. Gleich am ersten Wochenende messen sich die Ritter hoch zu Ross im Turnierkampf und beweisen ihren Mut mit Schwert und Lanze. Am zweiten Wochenende kann man Zeuge einer Burg-Erstürmung werden - Schwerter klirren und Lanzen splittern, wenn die Verteidiger ihr Bestes geben.
Gefeiert wird aber nicht nur an den Wochenenden, sondern auch unter der Woche. Alle Termine und Informationen gibt es unter www.dornumerland.de.

Mittelalter zum Anfassen

Neben nachgestellten Kämpfen und Turnieren wird der mittelalterliche Alltag eindrucksvoll in Szene gesetzt. Handwerker und Hökerer lassen sich auf dem großen Markt auf dem Schlossplatz über die Schulter schauen und laden zum Mitmachen ein. Belebt wird das bunte Treiben durch Musik und zahlreiche Kleindarsteller, die das Publikum immer wieder ins Geschehen mit einbeziehen.
An den Samstagen dreht sich alles zunächst um die jüngsten Besucher - mit Schatzsuche, Puppenspielerin und Kinderturnier. Abends dürfen sich dann die etwas Größeren gruseln, wenn der “Pestumzug” durch die Stadt zieht. Vertrieben werden die bösen Schatten mit einem großen Feuerspiel. Wem das Zuschauen nicht genügt: Der Verein ArsVivendi bietet Werkstätten an, bei denen sich die Besucher als Geselle verdingen können, etwa beim Schmieden, Korbflechten oder Bogenschießen. Informationen und Anmeldung: www.arsvivendi-online.eu

Entspannt urlauben und Abwechslung erleben im Dornumerland

14. Dezember 2015

Ab Ende Juni geht er los, der Run auf die großen Ferienorte in Norddeutschland. Da lohnt es sich, schon jetzt nach versteckten Schätzen zu fahnden. Nach Regionen, die selbst in der Hochsaison beschaulich bleiben und viel Raum zum Durchatmen lassen. Das Dornumerland an der ostfriesischen Küste ist so ein Geheimtipp. Die Ferienorte dort sind die kleinsten weit und breit, aber ganz groß, wenn es um das entspannte Urlauben geht. Egal, ob zu zweit oder mit der ganzen Familie.

Auf der einen Seite das Meer

Weißer Sand, grüne Deiche, bunte Strandkörbe - zwischen Dornumersiel und Neßmersiel finden Nordseefans alles, was den Badeurlaub perfekt macht, zum Beispiel den größten Kitespot an der Küste. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung zu den Inseln Baltrum und Norderney. Wer mag, bricht zu einer geführten Wanderung dorthin auf. Familien mit kleinen Kindern können den Nationalpark Wattenmeer in Strandnähe erkunden, buchen eine Kutterfahrt zu den Seehundbänken oder bummeln durch die kleinen Häfen - zum Schiffe gucken, Fischbrötchen essen, Möwen zählen und mehr. Die besten Geheimtipps für Ausflüge und Unternehmungen hält das Verbraucherportal Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/ostfriesland bereit.

Auf der anderen Seite das Moor

Vom Meer aus ist es mit dem Fahrrad nicht weit und man steht mitten im Grünen, im Naturschutzgebiet “Ewiges Meer”. Deutschlands größter Hochmoorsee ist ein Paradies für seltene Tiere und Pflanzen. Natur hautnah erlebt man bei einem Ausflug mit “Paddel und Pedal”. Ab Neßmersiel geht es mit dem Kajak über verschwiegene Kanäle durch Felder und Wiesen. Für den Rückweg tauscht man Boot gegen Fahrrad und pausiert in einem der vielen Hofcafés, aus denen es verführerisch duftet. Ein bisschen Zeit ist auch für den Besuch von Dornum nötig. Das mittelalterliche Städtchen zeugt nicht nur durch Wasserschloss und Beningaburg von seiner Vergangenheit als Herrschersitz. Im Sommer finden hier die Ritterspiele statt (25. Juni bis 3. Juli 2016), die Besucher aus ganz Deutschland anziehen.

Dornumer Kunsttage

24. Juni 2015

Schwemmholz, Keramik und Bronze sind Angelika Littwin-Piepers Arbeitsmaterialien. Daraus erschafft sie eigenwillige Charaktere - Figuren, die verblüffen, amüsieren und verunsichern zugleich. Während der 23. Dornumer Kunsttage vom 25. Juli bis 15. August wird die Künstlerin im barocken Wasserschloss ausgewählte Skulpturen und Plastiken präsentieren. Mit viel Gefühl und Aufmerksamkeit entdeckt Littwin-Pieper in jedem Stück Schwemmholz die Person, die in ihm verborgen liegt. Ob Effi Briest, ein Mann mit roter Kappe oder doch ein älterer Mann, die Künstlerin formt aus Keramik den passenden Kopf, Schultern, Arme, Hände und appliziert diese auf das teilweise bemalte Holz. So entstehen faszinierende Persönlichkeiten. Ebenso ausdrucksstark sind auch ihre Bronzeskulpturen.

Geboren wurde Littwin-Pieper in Oldenburg, aufgewachsen ist sie in Cuxhaven. Ihr Kunststudium absolvierte sie in Toronto. 1964 kehrte sie nach Deutschland zurück und begann ein Grafikstudium in München. Seit 1980 ist Littwin-Pieper ununterbrochen künstlerisch tätig. Ihre Arbeiten sind in privaten und öffentlichen Sammlungen, u. a. dem Buchheim-Museum, zu sehen. Zahlreiche Ausstellungen führten sie ins In-und Ausland.

Lutz Hellmuth
Auch bei dem Bildhauer Lutz Hellmuth steht die menschliche Figur im Zentrum des Schaffens. Ein Großteil seiner Skulpturen sind figürliche Stelen, die in ihrer Formreduktion und Ästhetik manchmal an antike Säulen erinnern. Was in über vier Jahrzehnten freiberuflicher Tätigkeit als Bildhauer unter seinen Händen entstanden ist, steht im Spannungsfeld von Tradition und Moderne. Denn das anfänglich pur Figürliche wich mehr und mehr abstrakten Skulpturen. Die Säulen - ob einzeln oder als Gruppe konzipiert - haben jedoch nur auf den ersten Blick hin nichts Menschliches, nichts Körperliches mehr an sich. Genaueres Hinschauen offenbart, dass er den menschlichen Körper und dessen Struktur als Maß abstrakter Figuration beibehält. Seine Ausbildung absolvierte der 1943 in Erfurt geborene Künstler von 1964 bis 1969 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Nach dem Fall der Mauer war er Vorsitzender des Thüringer Landesverbandes im Bundesverband Bildender Künstler. In den 1990er Jahren hatte Hellmuth einen Lehrauftrag für Plastisches Gestalten an der Bauhaus-Universität in Weimar. Zahlreiche Einzelausstellungen führten ihn durch die gesamte Bundesrepublik und in die Schweiz. Auch im öffentlichen Raum sind seine Arbeiten vertreten, wie zum Beispiel im Stadtgebiet seiner Heimatstadt Erfurt, auf der Wartburg in Eisennach oder an der Schiller-Universität in Jena.
Die Dornumer Kunsttage sind täglich von 11 - 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Ausstellungseröffnung ist am 25. Juli um 15 Uhr im neu restaurierten Rittersaal des Schlosses.

Schäferstündchen im Schäferwagen

22. Juni 2015

Früher waren Schäfer außer mit ihrer Herde auch noch mit ihrem eigenen Bett unterwegs. Wie das? Sie zogen einen Schäferwagen hinter sich her. Im Nordseebad Dornumersiel, an der ostfriesischen Nordseeküste können Urlaubsgäste von Juli bis September in den kuscheligen, gemütlichen Schäferwagen übernachten.

Zwei Schäferwagen unterschiedlicher Größe stehen auf dem Campingplatz am Nordseestrand in Dornumersiel für Traumnächte direkt am UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer zur Verfügung. Die holzvertäfelten Schäferwagen wurden von der Firma NATURWAGEN aus Ellerhoop nach historischen Vorlagen gebaut und bieten Platz für jeweils 3 Personen. Die Einrichtung ist komfortabel: eine umlaufende Sitzbank mit absenkbarem Tisch, die zum Doppelbett umfunktioniert werden kann, ein weiteres Klappbett, Schrank, kleine Teeküche mit Spüle, Kühlschrank, Kaffeemaschine und Wasserkocher, Bettwäsche, Handtücher und Aussenterrasse. “Mehr braucht man doch nicht für einen Urlaub”, meint Nina van Osten, Campingplatzleiterin in Dornumersiel. Das Genießen des Schlafens in herrlicher Natur unmittelbar an der Nordsee und am Wattenmeer stehen für sie im Mittelpunkt eines entspannenden Schäferwagen-Urlaubs. “Wer sich etwas brutzeln oder kochen möchte, der kann unsere vollausgestattete Küche im Campinggebäude nutzen, moderne Sanitäranlagen mit Toiletten und Duschen sind nur ca. 50 m entfernt.” Das neue Angebot bietet vor allem Kurzentschlossenen jetzt noch die Chance auf ein paar sommerliche Urlaubstage an der Nordseeküste, denn noch gibt es genügend freie Termine für die zwei Schäferwagen. Und wer sehnt sich jetzt im Sommer nicht nach einem Sandstrand und einem schattigen Plätzchen im Strandkorb.

Für aktive Freizeitgestalter bietet Dornumersiel ein vielfältiges Angebot: Schifffahrten zu den benachbarten Ostfriesischen Inseln und zu den Seehundsbänken, Hochseeangelfahrten und zahlreiche Veranstaltungen vom Shantyabend bis zur Poolparty am beheizten Meerwasserfreibad. Radfahrer finden rund um Dornumersiel ein gutausgebautes Radwegenetz vor, ein maritimer Themenkurpark lädt zum Flanieren ein. Vitalisierende Thalasso-Angebote im Therapie- und Wohlfühlzentrum und im Inhalationshaus stärken die Gesundheit der Besucher. In den Restaurants und Cafes genießt man Fischspezialitäten und regionale Gerichte.

Tipp: Eine Wattwanderung entlang der Küste oder zu einer der der benachbarten Inseln gehört zu den eindrücklichsten Erlebnissen im Nordsee-Urlaub. In Begleitung eines erfahrenen Wattführers ist dieses Naturphänomen für Jung und Alt gleichermaßen spannend.

Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten rund um einen Schäferwagen-Urlaub im Nordseebad Dornumersiel findet man im Internet unter www.dornumerland.de .

Dornumer Wandelkonzerte

28. Mai 2015

Nach einem erfolgreichen Start gehen die Dornumer Wandelkonzerte jetzt in die zweite Runde. Bereits am 2. Mai hatte es unter dem Motto „Ein anderer Raum, ein anderer Klang“ das erste Wandelkonzert gegeben, das über sechzig Zuhörer begeisterte. Jetzt steht das zweite Konzert bevor. Unter der Überschrift „Klangabenteuer“ erwarten das Publikum im Schloss und in der Dornumer Kirche vier musikalische Darbietungen.

Das Besondere dieses Mal: Auch Schüler der Dornumer Realschule sind mit von der Partie. Unter der Leitung von Schlagzeuger Axel Fries aus Oldenburg hat die fünfte Klasse der Realschule eine Klanggeschichte erarbeitet. „Natürlich sind die Schüler ein wenig aufgeregt, aber wenn es drauf ankommt, sind alle hochkonzentriert. Auch die Präsentation in Hannover hat ja gut geklappt“, berichtet Musiklehrer Hauke Piper. Im Februar war die Klasse nach Hannover gefahren, um ihr Stück im Rahmen des Projektes „Zeitgenössische Musik in der Schule“ aufzuführen. In der St. Bartholomäus-Kirche spielt Katja Neumann Werke für Klarinette Solo. „Welche Werke das sein werden, hat die Künstlerin bislang noch nicht preisgegeben“, schmunzelt Organisator Hauke Piper. So wird sich das Publikum überraschen lassen dürfen. „Auf jeden Fall ein besonderer Konzertteil, den die Musikerin und Lehrerin der Kreismusikschule hier beisteuern wird“, ergänzt Piper. Wieder am Schloss angekommen, erwartet das Publikum im Innenhof des Schlosses die Klanginstallation „Vivarium“ von Hauke Piper. Zu Texten des Norder Schriftstellers Georg Frey sind Klangwelten mit einer Prise Wehmut und Melancholie entstanden, die über das Thema „Vergänglichkeit“ nachdenken lassen. Ursprünglich für den Tag des offenen Denkmals 2014 im Norder Wasserturm konzipiert, findet die Klanginstallation im Schloss eine neuen Ausstellungsort. Saskia Horn gestaltet mit einer Klaviermeditation den Abschluss des Wandelkonzertes.

„Ein schöner Abschluss für einen hoffentlich gelungenen Abend“, findet Piper: „Die ruhigen Klänge werden das Publikum behutsam in den Abend begleiten.“

Start- und Zielpunkt des zweiten Wandelkonzertes am 6. Juni ist das Wasserschloss Dornum. Beginn ist um 19.30 Uhr. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Unter www.wandelkonzerte.de finden sich weitere Informationen.

Das Dornumerland lädt zum “Freilenzen” ein

5. Februar 2015

Zur Ruhe kommen, den Augenblick genießen, neue Eindrücke sammeln - im Alltag kommt dieses aktive Nichtstun oft viel zu kurz. Die Ferienregion Dornumerland an Niedersachsens Westküste hat dagegen einen sehr entspannenden Trend gegen Stress und Hektik entwickelt.

Einen Gang zurückschalten

Nordseewellen und weiße Strände auf der einen Seite, unberührte Natur im Hinterland und überall freie Sicht bis zum Horizont. Kein Wunder, dass in Ostfriesland die Uhren einen Tick langsamer gehen. Wer ankommt, passt sich der typisch norddeutschen Gelassenheit automatisch an. Ganz ungeniert dürfen Urlauber hier faul sein - und erhalten dabei sogar tatkräftige Unterstützung. Etwa von Lenzi, dem Maskottchen des Dornumerlandes. Der fröhliche Faulpelz weiht Gäste in die Kunst des “Freilenzens” ein, eine Mischung aus Freizeit und Faulenzen. Die Idee dahinter: Schluss mit durchgeplanten Ferienprogrammen. Stattdessen werden entspannte Erlebnisse angeboten, die lange im Gedächtnis bleiben. Mehr Informationen gibt es unter www.dornumerland.de.

Sonnenuntergänge und Glücksklee-Inseln

Schon eine Wattwanderung oder ein Bummel durch die kleinen Badeorte Neßmersiel und Dornumersiel mit ihren Sielhäfen ist ein “Freilenz”-Moment. Wer sich mehr Anregungen wünscht, spaziert ins Reethaus am Meer in Dornumersiel und zieht ein Kärtchen aus Lenzis Tipp-Box. Jede beschreibt ein anderes kreatives Vergnügen. Zum Beispiel den Weg zu lauschigen Geheimplätzen wie den verborgenen Angelteichen im Binnenland, die mit ihrer Tierwelt kleine Biotope sind. Oder zu einer Wiese mit versteckten Glücksklee-Inseln in der Nähe einer historischen Windmühle. Veranstaltungstipps sind ebenfalls dabei, darunter die mittelalterlichen Ritterspiele 2016 rund um das barocke Wasserschloss in Dornum, wo man sich unbeschwert treiben lassen kann. Sehr entspannend ist auch eine ostfriesische Teezeremonie oder ein Logenplatz am Strand, in einem “lenzifizierten” Liegestuhl mit Blick auf den Sonnenuntergang.

Mit Thymian-Tee und Watt’n Wissen durch den Winter Neues Animationsprogramm im Dornumerland

1. Januar 2015

Wie man gesund und munter durch die ostfriesische Kälte kommt, das will Andrea Wellmeyer, Animateurin und Gästebetreuerin der Tourismus GmbH Gemeinde Dornum in ihren Kursen interessierten Urlaubsgästen zeigen. Manches altbewährte Hausmittel darf dabei auch selbst zubereitet werden. Das Vermitteln alter Rezepturen ist aber nur ein Angebot des neuen Kursprogramms für erwachsene Urlaubsgäste, das erstmals während der Wintermonate in Dornumersiel und Neßmersiel angeboten wird. „ Immer mehr Urlaubgäste nutzen die kühlen Monate für einen Urlaub im Dornumerland; denn diese Jahreszeit bietet viel mehr Ruhe und Entspannung als die turbulenten Ferienzeiten. Der Erholungswert ist jetzt viel höher“, betont Wellmeyer.

Winterprogramm für Erwachsene

Aber neben ausgedehnten Deichspaziergängen in klarer Winterluft oder kuscheligen Kaminabenden im gebuchten Ferienhaus soll eben auch die Unterhaltung nicht zu kurz kommen, und das natürlich - getreu dem Freilenz-Motto: Freizeit und Faulenzen = aktives Nichtstuns - möglichst entspannt und gemütlich. Der „Freilenz-Oasentag“, der immer montags von 14:00 – 18:00 Uhr in der WellnessOase Neßmersiel angeboten wird, ist dafür ein Paradebeispiel. Verschiedene Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen versprechen den Kursteilnehmern innere Ruhe und Entspannung . Wer eher lockeren und kommunikativen Austausch mit Gleichgesinnten sucht, der darf sich auf den Freitagskurs „Watt is dat schön“ von 14:30 – 16:00 Uhr im Reethaus am Meer in Dornumersiel freuen. Philosophische Plaudereien über das Weltnaturerbe Wattenmeer stehen hier im Fokus. Und auch beim wöchentlichen „Checkup und Blutdruckmessen“ kommt der kommunikative Austausch nicht zu kurz.

Weihnachtsprogramm für die ganze Familie

In den Weihnachtsferien wird das Erwachsenenprogramm um ein Familien- und Kinderprogramm im Doroness-KidsKlub erweitert. Ohne Fleiß kein Preis ist bei den Kreativkursen das Motto; denn bevor das Muschelkästchen oder das Windlicht dekoriert werden können, müssen am Strand zunächst Muscheln und allerlei Treibgut gesammelt werden. Wer noch ein paar Glücksbringer für das neue Jahr benötigt, meldet sich beim „Silvester-Mobiles basteln“ am 31. Dezember von 10 – 12:30 Uhr im Reethaus am Meer an.

Alles Natur

„Schwerpunktmäßig möchten wir mit unseren Kursen den Familien das Wattenmeer näherbringen“, erläutert Wellmeyer. Und das möglichst mit allen Sinnen und kindgerecht, wie im Kurs „Watt’n Wissen“, wo den Familien während eines Spaziergangs am Wattenmeer Flora und Fauna vermittelt werden. Im Kurs „Junior Ranger auf Entdeckertour“ können Kinder von 7 – 12 Jahre mit dem Entdeckerheft der Nationalpark Verwaltung Niedersächsisches Wattenmeer auf Entdeckertour gehen. Das Heft bietet viele spannenden Informationen, Rätsel, Spiele und Abenteuer rund um das Wattenmeer. Wer alle Rätsel aus dem Heft gelöst hat, kann sich das Lösungswort, auch Entdecker-Code genannt, im Kurs bestätigen lassen und wird so „Junior-Ranger auf Entdeckertour”. Als Beweis, dass er alle Abenteuer bestanden hat, bekommt er eine Urkunde und einen Aufbügler für eine Jacke o.ä..

Ostfriesische Sitten und Gebräuche stehen ebenfalls hoch im Kurs bei den Familien. Boßeln, Knotenkunde, Teezeremonie, plattdeutsche Mundart und Waffeln backen machen aus waschechten Nordrhein-Westfalen oder Hessen „Kleine Ostfriesen“.

Wer mehr über das Veranstaltungsangebot erfahren möchte wird auf der Webseite www.dornumerland.de im tagesaktuellen Veranstaltungskalender fündig. Eine Übersicht liefern auch die Veranstaltungsmagazine und die Touristinformationen Dornumersiel und Neßmersiel.

Auf Zeitreise ins Mittelalter in die Herrlichkeit Dornum mit den Fogelvreien

19. August 2014

Die Zahl 13 war im Mittelalter keine Unglückszahl, und so rüsten die Fogelvreien sich, vom 23. bis zum 31. August für die Reise nach Dornum, um rund ums Schloss Dornum Zeitreisende willkommen zu heißen. Zum 13. Ritterfest wird eingeladen: Ein großer Mittelaltermarkt mit Handwerk und Handel, gut Speiß und Trank; spektakuläre Ritterturniere hoch zu Ross, Burgerstürmung Heerlagerleben zeigen alle Facetten mittelalterlichen Lebens des 9. bis 15. Jahrhunderts. Gaukler, Possenreißer und Spielleute unterhalten den ganzen Tag von der Bühnenmitte und mitten auf dem Platz, und für die Kinder gibt es Unterhaltsames aber auch Lehrreiches zu erleben. An beiden Wochenenden findet das große Fest statt, die Lux Noctis entführt mit Mythen und Legenden am Freitag den 29.08. in die Anderswelt und neu ist ein Markt-Handelstag und Tavernenabende mitten unter der Woche.

Mehr als drei Dutzend Marktstände zeigen das Bild des spätmittelalterlichen Lebens in der Herrlichkeit Dornum, der Blütezeit der Häuptlinge, die in Dornum ihren Stammsitz hatten. Und so ruft Häuptling Hero Attena am ersten Wochenende zum Turnierspiel der Ritter. Bei spektakulären Waffengängen hoch zu Ross ist der Umgang mit Schwert, Axt und Lanze gleichsam zu erleben wie der Höhepunkt eines jeglichen Turnieres – der Tjost mit der Lanze. Möge der Beste siegen!

In den Heerlagern wird ostfriesische Geschichte lebendig – denn dem letternen Ruf des Fürsten ist der Tross der Heerlager gefolgt, um hinter der Burg mit Zelten zu lagern: Freya Fresenia, De Auerke Draaken, Strandgodt, Frisia Magna sind nur einige der wohlklingenden Namen der hohen Herren und edlen Damen, die den Besuchern Zeitgeschichte der Region in Wort und Bild darbieten.

Ein Markt-Handelstag wird unter der Woche anberaumt – jenseits der großen Kulturspektakel an den Wochenenden soll hier Möglichkeit zum Bummel über den Markt und zum Einkaufen und Handeln geboten werden, dies zu einem die Geldkatze schonenden Wegezoll.

Mystisch-Magisch ist das Thema der Lux Noctis am Freitag vor dem zweiten Wochenende – Fabelwesen erscheinen mit Einbruch der Dämmerung: Wassernymphen entsteigen dem Schlossgraben, Trolle erscheinen aus dem Krähenwäldchen, Einhörner und Satyre treiben sich auf dem Platz herum. Dies in gesetzter fantastischer Illumination des Geländes.

Die Erstürmung einer Burg und Miltärgeschichte und Rittergeschichten sind das gesetzte Thema am zweiten Wochenende. Schwerter klirren und Lanzen splittern, wenn die Burg angegriffen wird und die Verteidiger ihr Bestes geben, die Feste zu halten. Beim Bruchenballturnier kann man erfahren, wie die Knappen in alter Zeit trainierten, und bei derben Waffengängen erproben sich die Ritter in glänzenden Rüstungen bei den Bodenkämpfen.

Und wer eine ganze Woche ins Mittelalter eintauchen möchte: Der Verein ArsVivendi e.V. bietet unter der Woche Werkstätten an, bei denen sich die Besucher als Geselle verdingen können und über Stunden oder Tage in einem Gewerk mitarbeiten können.
Kurzum: Für zehn Tage ist die Möglichkeit geboten, auf Zeitreise ins Mittelalter zu gehen, und diese Zeit in allen Facetten zu erleben. So gilt es, zur Zeit die Rösser zu satteln, die Kutschen anzuspannen und sich auf den Weg.

Entspannter Spaß an der Nordsee im Dornumerland

16. Mai 2014

Heute an den Strand, morgen ins Moor und übermorgen vielleicht mit Inlineskates den Deich entlang oder zu Fuß das Mittelalter entdecken? Im Dornumerland finden Familien so viele Ausflugsziele und spannende Events, dass ein Urlaub allein vermutlich gar nicht reicht, um alles zu erleben. Das Motto hier oben in Ostfriesland lautet: Bloß kein Stress! Lieber schön entspannt Spaß haben und die langen Strände, die gemütlichen Hafendörfer und das Hochmoor im Hinterland in aller Ruhe entdecken. Wir geben zehn Urlaubstipps für Seeräuber und Strandpiraten.

Ordentlich “watt” erleben

Das Dornumerland liegt an der Küste Niedersachsens, direkt gegenüber von den ostfriesischen Inseln. Baltrum kann man sogar zu Fuß erreichen, bei einer geführten Wattwanderung. Am besten gleich zu Urlaubsbeginn einen Platz reservieren, denn die Führungen sind immer schnell ausgebucht. Erwachsene sind in Dornum und Umgebung ziemlich schnell abgemeldet. Auf Kinder wartet in dem Feriengebiet nämlich die ganz große Freiheit. Meistens sind die “Lütten” schon am zweiten Tag allein unterwegs, treffen sich im DoroKidsClub (ab vier Jahren) oder machen den Spielpark “Sturmfrei” unsicher. Dort gibt es die ganze Saison über unterschiedliche Urlaubsaktionen für wilde Strandpiraten.

Sich so richtig verwöhnen lassen

Die Kinder sind beschäftigt - da können Mama und Papa ganz locker einen Gang zurückschalten. Das Therapie- und Wohlfühlzentrum von Dornumersiel ist dafür die richtige Anlaufstelle. Massagen, Sauna, Kosmetik - die Fachleute wissen, was gestresste Eltern glücklich macht. Die Kutterflotte von Dornumersiel und Neßmersiel gehört zu den größten an Niedersachsens Westküste. Von der Kaimauer aus starten die urigen Pötte regelmäßig ihre Fangfahrten. Und auch zu den Seehundbänken wird von hier aus abgelegt. Wieder an Land lohnt sich ein kleiner Hafenbummel - und ein Fischbrötchen auf die Hand.

Das Mittelalter entdecken

Geschichtsunterricht in den Ferien? Unbedingt! Wissen wird in Dornum nämlich im Vorbeigehen vermittelt. Das Städtchen (dornumerland.de) war im Mittelalter Sitz der Häuptlinge. Sie residierten in prächtigen Gebäuden, darunter die Beningaburg und das barocke Wasserschloss. Ein Bummel auf den Spuren der Macht ist für jedes Alter dringend zu empfehlen. Extra-Tipp: Jedes Jahr im Sommer wird die glorreiche Vergangenheit bei den großen Ritterspielen wieder lebendig, zu denen Besucher aus ganz Deutschland anreisen.

Zum Naturforscher werden

Eimer und Schaufel - mehr brauchen Kinder an den langen Stränden im Dornumerland nicht an Entertainment. Die Großen machen es sich derweil im Strandkorb bequem und haben den Nachwuchs beim Burgenbauen und Muschelsuchen bestens im Blick. Die Küste ist nur die eine Seite der Urlaubsregion. Im Hinterland wartet ein Naturparadies auf Entdecker: das Hochmoor “Ewiges Meer” mit seinem verwunschenen See. Durch die Landschaft führt ein Rundwanderweg aus Holzbohlen, auf dem sich gern Kreuzottern und kleine Eidechsen sonnen. Trockenen Fußes durchquert man so die 90 Hektar große Moorfläche und kann an vielen Quiztafeln und Mitmachaktionen sein Wissen prüfen. Wer gern radelt, findet hier auch tolle Strecken für ausgedehnte Touren, zum Beispiel die 45 Kilometer lange Route “Vom Moor zum Meer”.

Den Überblick behalten

Ostfriesland ist bekanntlich “platt”. Kein Berg, kein Hügel schränkt die freie Sicht ein. Trotzdem lohnt es sich, einmal “in die erste Etage” zu klettern, auf die 65 Meter hohe begehbare Windkraftanlage von Westerholt. Wer die 297 Stufen gemeistert hat, ist vermutlich auch platt - aber die Aussicht ist es wert. “Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung.” Dieser Satz gehört an der Küste zum Standardrepertoire. Wer bei Regen trotzdem nicht im “Friesennerz” an den Strand möchte, kann sich im Nationalparkhaus die Zeit vertreiben. Dort wird unter anderem das Geheimnis von Ebbe und Flut gelüftet.

Ganz entspannt wohnen

Im kleinen Appartement oder im großen Ferienhaus, auf dem Campingplatz oder auf dem Bauernhof - familientaugliche Unterkünfte gibt es im Dornumerland reichlich. Gut zu wissen: Viele Gastgeber sind auch auf vierbeinige Besucher eingestellt. Für Hunde gibt es außerdem einen speziellen Strand und sogar einen Fun-Agility-Park. Da bleiben wirklich keine Urlaubswünsche offen.

Shantykonzert mit den Blauen Jungs und Shantychor Sieler Wichter un Jungs

19. März 2014

Datum: 08.04.2014 20:00 - 22:00 Uhr Bühne/Aufführungen

Erleben Sie eine musikalische Zeitreise um die Welt im Reethaus am Meer in Dornumersiel.

Eintritt
3,50 € mit NSC; 4,00 € ohne NSC; Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.

Alle Termine
08.04.2014, 20:00 Uhr
22.04.2014, 20:00 Uhr
09.06.2014, 11:00 Uhr
17.07.2014, 20:00 Uhr
31.07.2014, 20:00 Uhr
21.08.2014, 20:00 Uhr
04.09.2014, 20:00 Uhr
07.10.2014, 20:00 Uhr
21.10.2014, 20:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Reethaus am Meer
Hafenstraße 3
26553 Dornumersiel

Seemannsklänge mit dem Shantychor Sieler Wichter un Jungs

Datum: 02.05.2014 20:00 - 22:00 Uhr Bühne/Aufführungen

Genießen Sie ein traditionelles Chorkonzert mit den Sieler Wichtern un Jungs und ihren Liedern von der Seefahrt und Heimat im Reethaus am Meer in Dornumersiel.

Eintritt
4,00 € mit NSC, 4,50 € ohne NSC.

Alle Termine
02.05.2014, 20:00 Uhr
30.05.2014, 20:00 Uhr
20.06.2014, 20:00 Uhr
24.07.2014, 20:00 Uhr
14.08.2014, 20:00 Uhr
18.09.2014, 20:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Reethaus am Meer
Hafenstraße 3
26553 Dornumersiel

Schokoladenwoche: 14.04. – 20.04.2014

4. März 2014

Vom 14.04.-20.04.2014 können Sie im Dornumerland verschiedene Angebote zum Thema Schokolade genießen:

Alte Schmiede, Dornumersiel: Schokoladen-Törtchen mit Mango Sorbet und Beerengrütze
Café Kluntje Pott, Dornumergrode: Schokoladentorte
Beningaburg, Dornum: Schokoladentorte im Kuchenbuffet und warmer Schokoladenkuchen als Dessert am Abend
WellnessOase, Neßmersiel: Schokoladenmassage, After Eight Aufguss und Schokoladen-Peeling
Marktstübchen, Dornum: Schokoladen Menü, Bunter Salat mit gratiniertem Schafskäse an einem Balsamico-Schoko-Dressing, Lachs mit weißer Schokopolenta Trilogie von der Schokolade

Schokoladenkonzert: 20.04.2014 um 20:00 Uhr
Besondere Musik an besonderen Orten mit allen Sinnen genießen! Die Spezial-Konzerte rund um das Thema Schokolade sind ein Festival für die Sinne. Genießen Sie deutsche, handgemachte Popmusik der Extraklasse mit kulinarischen Juwelen. Mal rockig und mal sanft packen Christina und Band Stück für Stück puren Genuss aus.
Neben den Musikern befindet sich ein Chocolatier auf der Bühne, der sein Handwerk zelebriert und mit den Schokoladenmädchen die die köstlichen Variationen vorbereitet. Verführerische Aromen strömen sanft durch die Luft. Schon nach den ersten Klängen erzählt ein Schokoladenfachmann von seiner Leidenschaft und reicht dem Publikum erste Kostproben seines Könnens - frische Schokoladen mit besonderem „Knack“, unwiderstehlicher Gaumengenuss in den außergewöhnlichsten Variationen, kombiniert mit Rommel-Songs und witzigen Geschichten. Sie erfahren Einiges über das Handwerk des Chocolatiers und die Herkunft der Schokolade, Sie können einen ganzen Abend zusehen, wie Ihre Lieblingsschokolade entsteht, werden musikalisch verwöhnt und erhalten immer wieder leckere Kostproben der schönsten süßen Nebensache der Welt. Das Erlebnis mit dem HMMMMMM-Effekt!

“Freilenzen” im Dornumerland - ein sehr entspannter Ferientrend

6. Februar 2014

Keine Termine, kein Aktivprogramm, kein Sightseeing-Marathon, kurz: kein Stress. Einfach frei sein und den Urlaub genießen, den Augenblick wahrnehmen und einen Gang zurückschalten. Wie schön das sein kann, ist in unserer Leistungsgesellschaft schon fast in Vergessenheit geraten. Aber eben nur fast. Die Ferienregion Dornumerland an Ostfrieslands Westküste hat dieses Vergnügen neu entdeckt und lädt gezielt zum “Freilenzen” ein: ein entspannender Mix aus Freizeit und Faulenzen.

Sich seelenruhig treiben lassen

Die Landschaft zwischen Moor und Meer ist wie gemacht für eine ausgiebige Pause vom Alltag. Beim Blick auf die Nordseewellen fällt es leicht, jeden Gedanken ans Büro mit der frischen Brise davonfliegen zu lassen. Und beim Spaziergang durch die ursprüngliche Landschaft rund um das “Ewige Meer”, Deutschlands größten Hochmoorsee, wird es vollkommen unwichtig, welche Termine nach dem Urlaub warten. Der Augenblick zählt. Viele kreative Ideen für erholsame “Freilenz”-Momente hat “Lenzi”, eine sympathische faule Socke, die als Maskottchen auf besonders entspannte Gelegenheiten hinweist. Zum Beispiel auf das mittelalterliche Ritterfest vom 2. bis 10. August, bei dem man sich unbeschwert treiben lassen kann. Das klappt auch ausgezeichnet beim Bummel durch Dornums hübsche historische Gassen, vorbei an Wasserschloss und Beningaburg. Wer am liebsten bei Hafenatmosphäre abschaltet, spaziert die Kaimauer entlang durch Dornumersiel und Neßmersiel und kehrt im Anschluss vielleicht zu einer echt ostfriesischen Teezeremonie ein - mit Kluntjes, den großen Brocken aus Kandiszucker.

Ferien im Wohlfühltempo

Zugegeben, wenn die Daheimgebliebenen erwartungsvoll fragen “Na, was habt ihr alles gemacht?”, wird es vermutlich keinen endlosen, mit Filmen und Fotos gespickten Reisebericht geben. Ein Wörtchen genügt: “Gefreilenzt.” Neugierige Nachfragen dürfen dann gern in aller Ruhe beantwortet werden. Es genügt aber auch ein Hinweis aufs Internet: www.dornumerland.de. Dort gibt “Lenzi” noch mehr Tipps für entspannte Auszeiten.

Ganz in Weiss im Watt

10. Januar 2014

Garten- und Lebensart-Messe im Schlosspark Lütetsburg

16. September 2013

Ein Besuchermagnet geht in seine vierte Runde: Tido Graf zu Inn- und Knyphausen und die Veranstaltungsfirma Schloss Gödens Entertainment laden vom 20. bis 22. September 2013 zum Lütetsburger Herbst ein: Im weitläufigen Schlosspark Lütetsburg präsentieren rund 100 Aussteller verschiedenartige Verkaufsstände und Mitmach-Aktionen. Ein vielseitiges Rahmenprogramm lädt zum Verweilen und „Durchstöbern“ der Stände ein. Jäger und Angler freuen sich auf Greifvogelpräsentationen, Fliegenfischerei und Tontaubenschießen.

Der Hund ist der beste Freund des Menschen und auf Schloss Lütetsburg herzlich willkommen: Es gibt Equipment für Hund und Herrchen, aber auch Vorführungen des Deutschen Retriever Clubs. Wer es sportlich mag, ist zum Abschlag auf dem Golfplatz Lütetsburg eingeladen. Bei den Bogenschützen darf auf Wilhelm Tells Spuren gewandelt werden und bei einer Kanutour über die Graften des Schlossparks ergeben sich ganz neue Blickwinkel. Herbstzeit ist außerdem Pflanzzeit: Gärtner geben Tipps zur Pflege des „grünen Wohnzimmers.

Auch maßgeschneiderte Mode aus edlen Stoffen ist an den Ständen zu finden. Es sind die besonderen Stücke, wie die wasserfesten Lederstiefel, die spezielle Modekollektion für den Garten oder der Rosenhandschuh, der für die Gartenarbeit fast zu schade ist. Die Inneneinrichter zeigen, wie der
gemütliche Herbstabend vor dem Kamin noch behaglicher werden kann.

Der „Lütetsburger Herbst“ bietet tolle Aussteller und jede Menge Spaß & Unterhaltung – ein einmaliges Erlebnis für Jung und Alt. Für Kinder ab drei Jahre steht Sonnabend und Sonntag ein Kinderprogramm zur Verfügung.

Die Veranstaltung ist Fr.–Sa. von 10 bis 19 Uhr, So. von 10–18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 12 Euro, im Vorverkauf 9,50 Euro. Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt.

5. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer in Sicht!

1. August 2013

Vom 05. bis 13. Oktober 2013 dreht sich an der niedersächsischen Küste wieder alles um Zugvögel und den Vogelzug. Ab sofort sind die Programmhefte kostenlos erhältlich.

Mitten im Sommer an die Herbstferien denken? Mit dem umfangreichen Programm der 5.Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer in der Hand macht das sogar Spaß, denn es lockt mit etwa 200 Angeboten in den niedersächsischen Herbstferien an die Küste und auf die Inseln.

Neun Tage lang kann man sich ganz der Faszination „Vogelzug“ hingeben und auf verschiedenen We-gen die internationale Bedeutung des Wattenmeeres erleben. Denn die geflügelten Gäste, die hier zweimal im Jahr Rast machen, sind wahre Globetrotter, viele von ihnen brüten in der Arktis und überwintern in Afrika. Bei den 5. Zugvogeltagen kann man sie bei Exkursionen zu Fuß, mit dem Bus oder auf einer Schiffstour persönlich kennen lernen, bei einer Wattführung erfahren, was sie ausge-rechnet zu uns an die Küste zieht, sich in reich bebilderten Vorträgen Spannendes und Hintergründi-ges zum Vogelzug anhören und kulinarisch oder musikalisch ihre weiten Reisen nachvollziehen. Kinder können auch spielerisch einen Einblick in die Welt der Zugvögel erlangen.

Das abwechslungsreiche Programm wartet mit interessanten Angeboten vom Dollart bis Cuxhaven, von Borkum bis Wangerooge auf. Sowohl für Einsteiger und Naturfreunde jeden Alters als auch für fortgeschrittene Vogelbeobachter sind reizvolle Veranstaltungen dabei. Neben vielen bewährten Ange-boten gibt es auch manch Neues, z.B. eine Reihe von Pauschalangeboten mit Übernachtung im Hotel, Ferienwohnung oder Jugendherberge von einem Wochenende über drei bis neun Tage. „Besonders freuen wir uns, dass viele unserer Nationalpark-Partner sich mit großem Engagement und vielen neu-en Ideen an den Zugvogeltagen beteiligen,“ hebt Peter Südbeck, der Leiter des Nationalparks hervor, „diese zusätzlichen Angebote bereichern nicht nur das Programm, sie bezeugen auch, dass die „Zugvogeltage“ inzwischen viele Freunde gewonnen haben.“

Wer sich für ein Pauschalangebot interessiert, sollte bald buchen. Für Seminare, Bustouren und ande-re besondere Veranstaltungen lohnt sich eine frühzeitige Reservierung, denn oft werden die Teilneh-merzahlen bewusst niedrig gehalten, um besondere Erlebnisse gewährleisten zu können!

Das gesamte Programm finden Sie unter www.zugvogeltage.de. Das gedruckte Programm gibt es in zehn Einzelheften für die sieben Inseln und drei Festlandsregionen. Sie erhalten die Programmhefte kostenlos in allen Nationalpark-Häusern und –Zentren, vielen Touristinformationen der Region sowie bei der Nationalparkverwaltung: poststelle@nlpv-wattenmeer.niedersachsen.de, Tel.:04421-911-0.
Als Gesamtprogramm erhalten Sie alle zehn Einzelhefte zusammen mit einem informativen Begleit-heft in einem Schuber gegen eine Schutzgebühr von 2,-€.

Ritterfest zu Dornum

12. Juli 2013

Bekanntlich ist das Mittelalter mit Erfindung des Buchdrucks zu Ende gegangen. Doch wer sich vom 27. Juli - 04. August in der Herrlichkeit Dornum aufhält, wird sich des Eindrucks nicht erwehren können, sich auf einer Reise in eben jene Zeit zu befinden. Beim morgendlichen Brötchen kaufen trifft man auf barfuß laufende, in grobem Sackleinen gekleidete Gestalten, Kinder werden anstatt in modern gestylten Kinderwagen, in alten, klapprigen Holzkarren transportiert, vom Schlossplatz dröhnt das ungewohnte Hämmern einer Schmiede. Neugierig geworden spaziert man Richtung Schloss, tritt durch das herrschaftliche Schlossportal – und ist mittendrin im mittelalterlichen Markttreiben. Der Tross der Fogelvreien hat das Wasserschloss erobert und lädt zum 12. Ritterfest in die historische Herrlichkeit ein.

Altbewährtes aber auch überraschend Neues erwartet die Besucher. Messen sich am ersten Wochenende die Ritter der Kronen Europas hoch zu Ross im Turnierkampf, muss am zweiten Wochenende Fangdorn, der letzte lebende Drache eine machtvolle Götterträne gegen das Böse verteidigen. Rund um diese zwei spektakulären „Schlaglichter“ sollte sich der Besucher die Zeit nehmen, ganz entspannt ins mittelalterliche Treiben auf dem Marktplatz und im lauschigen Händlerwäldchen einzutauchen. Gerade die gelassene, heitere Atmosphäre des Festes macht für viele Besucher den besonderen Reiz aus. „Es ist die Entschleunigung, das Eintauchen in eine Zeit, in der man noch weiß, wer der Fürst ist und dieser die Entscheidungen trifft“, erklärt sich Johannes Faget, Organisator der Ritterspiele die ungebrochene Faszination am Mittelalter.
Über drei Dutzend Marktstände sind auf dem Schloßplatz aufgebaut und bieten Einblick in mittelalterliches Wirtschaftsleben. Handwerker und Hökerer lassen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen und laden zum Mitmachen ein. Belebt wird die bunte Szenerie durch Musik und zahlreiche Kleindarsteller, die das Publikum immer wieder ins Geschehen mit einbeziehen. „Das Kulturprogramm und ein Großteil der Stände werden am zweiten Wochenende fast komplett ausgetauscht, so dass es sich lohnt, an beiden Wochenenden zu kommen“, rät Faget.
Wer sich intensiv mit dem Leben der Ritter auseinandersetzen will, geht zur Schlosswiese und informiert sich bei den 15 Heerlagern, die als lebendiges Museum funktionieren. Waffen und Rüstzeug können in Augenschein genommen werden, man erfährt viel über die ritterliche und ostfriesische Kultur. Fast alle Heerlager kommen aus dem ost-/friesischen Raum, wie die Namen belegen: Auerke Draken, die ostfriesische Gesandtschaft, die Freien Friesen, die ludelike Hoyamannen oder Freya Fresena und viele andere.
Ein zauberhafter Augenschmaus ist die Mystische Nacht am 2. August. Ab 19 Uhr tummeln sich nach dem Freiluftkonzert der Gruppe „Scherbelhaufen“ Wassernixen, Feen, Faune und Kobolde auf dem Marktplatz. Mit Beginn der Dunkelheit erstrahlt das Schloss in geheimnisvollem Licht, überall leuchten Oleanthen, Feuerkörbe und Kerzen. Auch Fangdorn wird hier seinen ersten kurzen Auftritt haben. Zum Finale wird eine fulminante Feuershow gezeigt. Besucher, die eine Laterne mitbringen, erhalten ermäßigten Eintritt.

Unter der Woche brauchen die Besucher auf „mittelalterliches Flair“ rund ums Schloss ebenfalls nicht verzichten, denn die Handwerker öffnen ihre Stände und bieten Werkstätten zum Mitmachen an. Schmieden, Korbflechten, Tanz und Gesang, Filzen, Bogenschießen, Lederarbeiten und vieles mehr können erlernt werden. Information und Anmeldung für die Werkstätten ist unter www.arsvivendi-online.eu erforderlich, denn die Plätze sind begrenzt.

Programm:
Samstag 27.07. 11:00 – 23:00Uhr
Marktspektakel, Heerlagerleben, Ritterturniere, Pestzug und bengalische Beleuchtung am Abend

Sonntag 28.07. 11:00 – 20:00Uhr
Markt und Heerlagerleben, Ritterturniere, Kulturspektakel

Unter der Woche: ab 10:00Uhr
Werkstätten Ars Vivendi – Anmeldungen erforderlich!

Freitag 2.08. 18:00 – 00:00Uhr
Lux Noctis – Mystik und Magie auf dem Schlossplatz
Illumination des Schlosses, Lichterbilder, Feen und Trolle – Ein Ausflug in die Anderswelt

Samstag 3.08. 11:00 – 23:00Uhr
Markt und Heerlagerleben, Ritterkämpfe und Drache Fangdorn, Kulturspektakel
„Charivari“ - Nächtliches Sommernachtstreiben mit Drache Fangdorn und mystischen Gestalten

Sonntag 4.08. 11:00 – 19:00Uhr
Markt und Heerlagerleben, Ritterkämpfe und Drache Fangdorn, Kulturspektakel

Eintritt:
8,00 € Tageskarte
6,00 € Kinder (3 – 12 Jahre)
22,00 € Familienkarte (2 Erw. und mind. 2 eigene Kinder) nur im Vorverkauf erhältlich

Dornumer Kunsttagen

26. Juni 2013

Wenn am Samstag, den 29. Juni um 16 Uhr die 22. Dornumer Kunsttage im Wasserschloss zu Dornum beginnen, werden die Besucher der Vernissage bereits im Innenhof des Schlosses von den beeindruckenden Steinzeug-Keramiken der niederländischen Künstlerin Jannie van der Wel begrüßt. Eine feine Einheit aus Form, Textur und Farbe zeichnen ihre Arbeiten aus. Vor allem Häuser aus ihrer unmittelbaren Umgebung und auch aus anderen Ländern haben es der Künstlerin angetan und sind für sie eine Quelle der Inspiration.

Die Bronze- und Keramik-Skulpturen der belgischen Künstlerin Christien Dutoit hingegen zeigen Menschen. Seltsam muten diese auf den ersten Blick an, mit schmalen Köpfen und langgestreckten Körpern. Erst beim Näherkommen offenbaren sie ihre große Ausdruckskraft, manchmal ruhig, traurig, introvertiert und manchmal glücklich, spielend oder extrovertiert. Die Körpersprache der Figuren spricht Bände. Sehnsucht und Erstaunen, eine gewisse Verwegenheit, Lebenstrieb und Vitalität bestimmen die in den Figuren dargestellten Menschen.

Gabriela Jolowicz lebt und arbeitet in Berlin und wird im Dornumer Wasserschloss mit einem der ältesten und traditionsreichsten Bildmedien, dem Holzschnitt vertreten sein. In äußerst filigraner Weise setzt die Künstlerin zumeist flüchtige Szenen des aktuellen Alltagslebens in ihren schwarz-weißen realistischen Stillleben um. Sie zeigen vor allem dichte genrehafte Szenen großstädtischen Lebens und Interieurs.

Bis zum 30. Juli können sich Kunstinteressierte die ausgestellten Skulpturen und Malereien der neun internationalen Künstler in den Räumen des Wasserschlosses ansehen. Erste Gelegenheit gibt es auf der Vernissage am 29. Juni ab 16:00 Uhr, wenn der Bürgermeister der Gemeinde Dornum Michael Hook und der Schirmherr der Kunsttage Dr. Friedrich Scheel, Vorsitzender des Museumsverbandes, die Künstler und Besucher begrüßen. Der Eintritt zur Vernissage und Kunstaustellung ist kostenlos. Geöffnet ist die Kunstausstellung täglich von 11 – 18 Uhr.

Fotos:
• Exponat von Christien Dutoit
• Portrait Gabriela Jolowicz
• Boot von Jannie van der Wel

Kontakt:
Kunst- & Kulturfreunde Dornum und Umgebung e. V.
Schatthauser Str. 9
26553 Dornum
Tel. 04931 – 9328076 (Wolfgang Jacobs, 1. Vorsitzender)
www.arte-schloss-dornum.de

Dornumer Maiwoche 19.05. - 26.05.2013

17. Mai 2013

Programm:

Pfingstsonntag 11:00 Uhr
Eröffnung der Maiwoche auf dem Dornumer Marktplatz mit Livemusik und gastronomischen Angebot. Szenische Darstellung “Harm up Ball” von Enno Hektor

Pfingstmontag 14:00 Uhr
Dornumer Marktplatz: Mühlentour mit dem Fahrrad nach Nesse, Nessmersiel und Westeraccum. Mühlenfest an der Dornumer Bockwindmühle.

Dienstag 21.05.2013 19:30 Uhr
Vortrag über die Dornumer Häuptlingsgeschichte von Enno Rector im Burghotel.

Mittwoch 22.05.2013 18:00 Uhr
Vortrag von Dr. Sonja König in der Dornumer Kirche mit Themen Land der Entdeckungen und Archäologie in Dornum. Vorstellung der Kirche durch Volker Karkutsch.

Donnerstag 23.05.2013 19:30 Uhr
Vorstellung der Kirche Resterhafe durch Christel Kastrop. Vortrag von Helmut Fischer über ostfriesische Auswanderung.

Freitag 24.05.2013 19:30 Uhr
Vortrag von Ingeborg Nöldeke über ostfriesische Kirchen und insbesondere Hagioskope (Seuchenfenster) in der Kirche Westeraccum. Vorstellung der Kirche durch Hermann Rector.

Samstag 25.05.2013 15:00 Uhr
Landeskundliche Fahrradtour mit Hermann Rector und Dietrich Runkel nach Roggenstede.

Sonntag 26.05.2013 11:00 Uhr
Vortrag von Axel Heize über ostfriesische Kirchhügel im Burghotel. Ausklang der Maiwoche mit Schollenessen und Musik.

Freibad-Eröffnung am 30.04.2013

3. April 2013

Zum 40jährigen Jubiläum des Meerwasserfreibads in Dornumersiel heisst es am 30. April ab 21 Uhr “Schwimm in den Mai” zur Eröffnung der Badesaison. Der Eintritt ist frei.

Bereits Kult und das Starterereignis ist die fröhliche Entenjagd. Rund 4.000 von Hand nummerierte gelbe Plastik-Entchen verwandeln die Wasseroberfläche in einen “Gelben See”.

Hinter den Nummern verbergen sich rund 200 Sachpreise die von der Tourismus GmbH der Gemeinde Dornum und den ansässigen Geschäftsbetrieben gestiftet werden.

Was ist eigentlich Thalasso?

14. Februar 2013

Auch 2012 standen Urlaube an Nord- und Ostsee bei den Deutschen ganz hoch im Kurs. Das geht aus der aktuellen Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen hervor. Demnach hatten die heimischen Küsten mehr deutsche Gäste als Spanien und Griechenland zusammen. Unter den deutschen Ferienregionen liegen die Küsten von Nord- und Ostsee mit 14,2 Prozent aller Urlauber auf Platz eins. Dass die Urlauber an den deutschen Stränden automatisch etwas für ihre Gesundheit tun, ist vielen von ihnen gar nicht bewusst. Doch sie profitieren alle von der Heilkraft des Meeres und damit von Thalasso. “Gesundheit mit jedem Atemzug”, nennt das die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Seebäder.

Doch was genau ist Thalasso? - Das Wort “Thalasso” ist abgeleitet von “thalassa”, dem griechischen Wort für Meer. Es steht als Oberbegriff für Anwendungen, die mit natürlichen Heilmitteln aus dem Meer durchgeführt werden und der menschlichen Gesundheit dienen. Denn die hohe Mineralienkonzentration des Meerwassers und der Seeluft lindern und heilen viele Beschwerden - wie zum Beispiel Haut- und Atemwegserkrankungen sowie Allergien. Ruhe und Weite der Küstenregionen tun ihr Übriges, damit Körper und Seele Kraft tanken können.

Die Zutaten: Meerwasser, Seeklima, Schlick, Algen und Kreide

Die wichtigste Zutat einer Thalasso-Kur ist das ortstypische Heilmittel Meerwasser, das zum Beispiel in Form von Bädern und Meersalzpeelings zur Anwendung kommt. Damit es wirklich frisch ist, darf ein Thalasso-Zentrum nicht weiter als 300 Meter vom Meer entfernt liegen, erklärt die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Seebäder. Denn nur frisches Meerwasser enthält die wichtigen Mineralstoffe und Spurenelemente, die sich positiv auf den Organismus auswirken. Gesundes Seeklima ist ebenfalls bedeutender Bestandteil einer echten Thalasso-Kur. Die reine, pollenarme Luft entlastet den Körper, ihr Meersalzgehalt stärkt das Immunsystem. Sie entfaltet sich bei Inhalationen oder Aktivitäten unter freiem Himmel. Außerdem unverzichtbar für eine Thalasso-Kur: Schlick, Algen und Kreide. Diese “Schätze des Meeres” heilen und entspannen.

Weitere Informationen unter www.thalasso-guide.de.

Einzigartige Naturlandschaft: Salzwiesen in Dornumersiel

4. Februar 2013

Wer an Ostfrieslands Küste Urlaub macht, denkt meist an Strand und Wattenmeer.
Interessant für Naturliebhaber sind aber auch die Salzwiesen, die Dornumersiel durch geführte Wanderungen anbietet.

Eingerahmt von Wasser und Deich bilden Salzwiesen den Übergang vom Meer zum Land.
Sie liegen nur knapp über dem mittleren Hochwasserstand und werden jedes Jahr bis zu mehr als 200 Mal von Salzwasser überflutet – für die dortige Tier- und Pflanzenwelt eine besondere Herausforderung.

Wie unter www.nationalpark-wattenmeer.de/natur-des-wattenmeeres/
lebensraeume/salzwiese
beschrieben, entstehen Salzwiesen, weil jede Flut Schwebteilchen ins ufernahe Watt schwemmt. Wenn zur Hochwasserzeit die Strömung für kurze Zeit ruht, sinkt feines Material ab und bildet nach und nach eine Schlickschicht. Wenn der Schlick hoch genug angelandet ist, siedelt sich der Queller an – eine sogenannte Pionierpflanze. Nach und nach wächst das Land vor dem Deich höher, im Mittel etwa ein Zentimeter pro Jahr. Bald wird es nicht mehr von jedem täglichen Hochwasser überflutet und mehr und mehr Pflanzen können Fuß fassen. Die Menschen an der Küste versuchen seit
langem, den natürlichen Landzuwachs der Salzwiesen zu unterstützen und zu beschleunigen.
Parallel verlaufende Gräben entwässern das Vorland, mit Reisig verfüllte Pfahlreihen, sogenannte „Lahnungen“, halten Schlick fest.

Allein in Niedersachsen gibt es etwa 8.400 Hektar Salzwiesen vor den Küstendeichen und an der Südseite der Inseln. Trotz der vergleichsweise geringen Flächenausdehnung, und der extremen Lebensbedingungen ist die Salzwiese Lebensraum für zahlreiche Pflanzen wie das Dänische Löffelkraut, der duftende Strandwermut und die Strandastern mit ihren Scheinblüten.
Die Pflanzen dienen etwa 50 Vogelarten als Rast-, Nahrungs- und Brutgebiet, und beherbergen fast 2.000 Insektenarten. Durch besondere Anpassungstrategien an die Salzwiesenpflanzen und die regelmäßigen Überflutungen kommen rund 800 Arten weltweit
nur hier vor – so genannte endemische Arten. Für die Küstenvögel sind die Salzwiesen ein Brutgebiet von internationalem Rang. Über 100.000 Brutpaare werden im Nationalpark jährlich gezählt.

Kontakt:
Tourismus GmbH – Gemeinde Dornum, Rilana Baez, Hafenstraße 3, 26553 Dornum, Tel: 04933 / 9111-27, Fax: 04933 / 9111-15,

DinnerKrimi 21.03.2013 im Sturmfrei

9. Januar 2013

Requiem für Onkel Knut!
Ein elektrisierender DinnerKrimi für alte Wilde und junge Macher von Pia Thimon.

dinner-krimi

Der neuste DinnerKrimi Fall „Requiem für Onkel Knut“ serviert mit dem Mord zum Vier-Gang-Menü im Sturmfrei in Nessmersiel jede Menge Rockmusik und das Lebensgefühl der wilden 70er. Die Gäste können es bei „Born to be wild“ und „Light my Fire“ ordentlich krachen lassen. Denn wie sollte man das Zusammengehörigkeitsgefühl dieser Generation besser feiern, als bei einem gemeinsamen Song?

Mikel und Saskia, die ordentlichen Kinder, sind zwar entsetzt über eine derartig laute und pietätlose Abschiedsfeier für ihren verstorbenen Vater, aber Knuts Frau Polly und sein Freund Ollie sind sich mit den Gästen einig: so gedenkt man einem skurrilen Erfinder und Althippie. Der
Generationencrash ist vorprogrammiert und während Polly und Ollie einen RockDJ engagiert haben, um die Trauerfeier aufzulockern, versucht Mikel, seines Zeichens Pfarrer, verzweifelt eine Gedenkandacht zu halten. Saskia, Patentanwältin für Knuts Erfindungen, möchte die Feierlichkeit nutzen, um die Erbansprüche gleich an Ort und Stelle zu klären.

Mit der Verlesung des Testaments gerät die Abschiedsfeier endgültig aus den Fugen und die Trauer um Knut muss einer tödlichen Schlacht um sein Erbe Platz machen. Während sich die Todesfälle mehren, bleibt eine wichtige Frage: Wer löst den Fall?

Vielleicht ist es sogar den Zuschauern in die Hand gegeben, den Lauf der Ereignisse zu entscheiden…

Die Veranstaltung findet am 20. März 2013 ab 20:00 Uhr im Indoorspielplatz Sturmfrei in Neßmersiel statt. Das Menü wird von Bernd Drabent von der “Alten Schmiede” Dornumersiel serviert.
Karten sind bei der Tourismus GmbH erhältlich.

Neujahrsfahrt mit der Museumseisenbahn

24. Dezember 2012

Die Museumseisenbahn fährt am 1. Januar 2013 um 13:45 Uhr ab Norden mit Zustieg 14:00 in Hage und 14:05 Uhr in Lütestburg nach Dornum.

Bei einem 3stündigen Aufenthalt lädt u. a. die Dornumer Bockwindmühle zur Besichtigung ein, wobei im Müllerhaus vom Dornumer Mühlenverein Kaffee und Kuchen angeboten wird.

Rückfahrt ist um 17:00 Uhr.

Silvester am Strand

19. Dezember 2012

Mit einem großen Lagerfeuer direkt am Strand von Dornumersiel wird das Jahr 2012 verabschiedet und 2013 berüsst.

Sekt, Glühwein, Würstchen und Silvestermusik um Mitternacht dürfen natürlich nicht fehlen. Die Feuerwerke auf den Inseln und an der Nordseeküste beginnen und die Besucher starten ihre eigenen Raketen. .

Veranstaltungsbeginn 22.00 Uhr, Ausklang ca. 1.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.